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Feb. 15, 2019 | 15:00 Uhr

Obwohl Ythisens gekündigt wurde, findet er viele nette Worte für die Mitarbeiter von World of Warcraft. Viele seien netter, als die Spieler denken.

Als vor einigen Tagen zahlreiche Mitarbeiter von Blizzard entlassen wurden, war die Bestürzung groß. Immerhin hatte es auch viele beliebte Personen getroffen, wie etwa dem Community Manager Ythisens. Der war den Spielern immer besonders nahe, hatte Verständnis für ihre Probleme und antwortete ihnen regelmäßig. Über seinen bewegenden Abschieds-Tweet haben wir hier berichtet.

Doch Ythisens hatte noch mehr zu sagen und nimmt dabei Blizzard in Schutz. Denn viele Menschen dort seien viel kompetenter und freundlicher, als es nach außen hin wirke. In einigen weiteren Tweets bezog er nachträglich Stellung zu mehreren Themen.

Hazzikostas ist ein guter Game Director: Vor allem für Ion Hazzikostas, den Game Director von World of Warcraft, findet Ythisens warme Worte. Es sei ein Vergnügen gewesen, mit ihm zusammenzuarbeiten und er schätze das Spiel und seine Community sehr. Er habe jeden Tag genossen, den er mit ihm und seinem Team arbeiten konnte. Er sei ein guter Game Director und der kümmere sich.

Keiner wollte die Kündigungen: In einem weiteren Tweet erklärt Ythisens, dass er nicht glaubt, dass jemand im Entwicklerstudio oder in der Führungsebene die Kündigungen wirkliche wollte. Er „weigere sich zu glauben, dass jemand das tatsächlich tun wollte.“ Es sei eine grausame Art und Weise gegeben, aber das sei eben die Kehrseite der Medaille, wenn man an der Börse ist. An diesem Tweet schließt er auch an, dass er wieder unter J. Allen Brack arbeiten würde, dem aktuellen Chef von Blizzard, der aktuell von vielen verteufelt wird.

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J. Allen Brack – der neue Chef bei Blizzard, aktuell bei den Spielern unbeliebt. Zu unrecht?

Das WoW-Team trifft keine Schuld: Ythisens ist der Meinung, dass das WoW-Team keine Schuld an dem hätte, was vorgefallen sei. Sie hätten wohl schlicht kein Mitspracherecht bei den Entscheidungen der knapp 800 Kündigungen gehabt und man solle ihnen das deshalb auch nicht vorhalten. Die Entwickler, die an World of Warcraft arbeiten, sind leidenschaftlich bei der Arbeit und lieben das, was sie tun. Er hofft, dass die Community freundlich mit ihnen umgeht.

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Emotionale Tweets gehen weiter: So ganz verkraftet scheint Ythisens seine Kündigung allerdings noch nicht zu haben. Nachdem er in einem sehr langem Live-Stream mit WoW-Spielern und Fans lange über seine Arbeit gesprochen hatte, erhielt er knapp 700 Abonnenten auf Twitch und jede Menge Zuspruch. Nach dem Stream jedoch schien er sich erst der Tragweite seiner Kündigung bewusst und twitterte noch:

„Nachdem ich den Stream beendet hatte, traf mich die Realität, dass ich nicht mehr euer Community Manager bin und ich bin daran zerbrochen. Mir geht es gut, es ist einfach… Unsere Community ist einfach ein bisschen zu viel und ich liebe Euch.“

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von Cortyn
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