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Jan. 29, 2019 | 09:44 Uhr

Der Twitch-Streamer Rex „Rexzilla“ Lisle macht aus dem Weltraum-Onlinespiel Star Citizen momentan seine eigene Spielwiese und veranstaltet actionreiche Bodenschlachten. Nachdem der Streamer von Battle Royale wie PUBG gelangweilt war, suchte er was anderes und kam auf eine interessante Idee.

Wer ist Rex „Rexzilla“ Lisle? „Rexzilla“ ist eigentlich Youtuber und Streamer, der seinen Lebensunterhalt bisher mit dem Spielen und Streamen von Titeln wie PUBG und dem Blackout-Modus von Call of Duty: Black Ops 4 verdiente.

Star Citizen Shooter

Wie kam „Rexzilla“ auf die Idee? Wie „Rexzilla“ erklärt, war für ihn beim Battle-Royale-Genre einfach die Luft raus: „Das ganze Zeug hat mich nur noch gelangweilt“, meint Lisle gegenüber der US-Seite Polygon.

„Battle Royale ist das, wodurch ich auf Twitch Aufmerksamkeit erlangte und was meine Community wachsen ließ. Schließlich begann PUBG zu sterben. Dann sind wir auf den Call-of-Duty-Zug aufgesprungen. Blackout kam gerade heraus und dann fing es ebenfalls an, zu sterben. Für mich ist es einfach so, als ob dieses Zeug immer dasselbe ist. Es bekommt einfach immer wieder einen neuen Skin.“

Riesige Bodengefechte in Star Citizen

Was genau macht er? Rex Lisle veranstaltet große Schlachten in Star Citizen.

  • Dazu lädt er 50 Spieler aus seinem Twitch-Stream ins Spiel ein und erhält dadurch einen eigenen Server nur für diese Spieler.
  • Nun lotst er diese Spieler zu einem bestimmten Planeten.
  • Dort müssen sich die Spieler in den riesigen Landschaften finden. Hier hilft es, dass bestimmte Orte immer an derselben Stelle zu finden sind.
  • Nun besprechen alle, welches Szenario sie spielen möchten.
  • Lisle nutzt dann die Schiffe als Objekte auf dem Schlachtfeld, etwa für Deckung und als Begrenzung sowie als Ziel, das die Spieler einnehmen müssen.
  • Eine Gruppe von Spielern beschützt währenddessen das Schlachtfeld vor „Stream-Snipern“, die sich einloggen, um allen den Spaß zu verderben.
  • Dann beginnt die Schlacht.

Haben die „Warlords of Star Citizen“ eine Zukunft?

Was ist das Besondere? Der Umstand, dass es etwa eine Stunde dauert, bevor zerstörte Raumschiffe respawnen, erschafft eine kleine Ingame-Ökonomie auf dem Server. Spieler warten entweder auf den Respawn oder bezahlen Ingame-Geld, um das Schiff schneller zurückerhalten. Daher grinden viele Teilnehmer an den Schlachten im Vorfeld, um genug Geld zu sammeln.

Darüber hinaus gibt es Waffenhändler. Denn wird ein Spieler besiegt, verliert er seine Waffe. Es müssen also Spieler vorhanden sein, welche die anderen mit neuen Waffen versorgen, die natürlich Geld kosten.

Zusätzlich hat Rex Lisle bisher rund 2.500 Dollar für Raumschiffe ausgegeben. Diese will er aber nicht sammeln oder fliegen, sondern nutzt sie, um das Schlachtfeld zu bauen und interessant zu gestalten.

So hat er 725$ für das Schiff Hammerhead investiert. Er sagt: „Wenn ich ein Schiffe anschaue, denke ich sowas wie: Hey, sollte ich den 400$-Reclaimer kaufen? Das ist die Größe von zwei Call-of-Duty-Maps in einer!“

Was ist die Gefahr? Star Citizen befindet sich noch im Alpha-Status. Neben den Bugs und Verbindungsproblemen, die aktuell auftreten können, ist es möglich, dass sich das Spiel bis zum Release stark verändert. Es wäre also denkbar, dass solche Aktionen in Zukunft nicht mehr möglich sind.

Daher hofft Rexzilla, dass Cloud Imperium Games von den „Warlords of Star Citizen“, wie sich die Gruppe nennt, Wind bekommt und diese Art von Spiel in Zukunft weiter möglich macht.

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