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Special
Dec. 18, 2018 | 07:00 Uhr

Mit Atlas steht der Early-Access-Release eines neuen MMOs bevor. Entwickelt von den Machern hinter ARK Survival Evolved dürft ihr als Piraten die Meere unsicher machen. Wir erklären euch, was ihr zum Start wissen müsst.

Atlas will wirklich „Massively“ werden. Über 40.000 Spieler sollen dank einer neuen Server-Technologie gemeinsam im Spiel miteinander agieren, gegen Ungeheuer kämpfen, sich Seeschlachten liefern und viele Abenteuer erleben. Doch worauf solltet ihr achten, wenn ihr bei Atlas mitspielen möchtet?

1. Atlas bietet PVE- und PvP-Server

Während Onlinespiele wie Fallout 76 Spieler gerne in PvE- und PvP-Situationen bringen möchte, ohne ihnen die Wahl zu lassen, ist das bei Atlas anders. Ihr entscheidet, ob ihr auf einem PvE- oder PvP-Server spielen möchtet.

Atlas Screenshot 2

Das erhoffen sich die Entwickler vom PvP-Server: PvP ist eigentlich ein wichtiger Bestandteil von Atlas. Immerhin sollen Seeschlachten zwischen den Spielern viel Spaß bereiten. Allerdings sind sich die Entwickler im Klaren darüber, dass viele Spieler nicht zum PvP gezwungen werden möchten. Es ist schwierig, ein System zu erschaffen, in dem Nicht-PvP-Spieler vor Griefern geschützt sind.

Daher bietet Atlas die Möglichkeit, zwischen PvP- und PvE-Servern zu wählen.

Das Team erhofft sich aber von der PvP-Welt eine ähnlich Struktur wie das Weltraum-MMO EVE Online das bietet. Die Spieler sollen die Politik selbst in die Hand nehmen, Organisationen und Imperien erschaffen, die sich gegenseitig bekämpfen und so die Machtverhältnisse durch PvP bestimmen.

Es wird möglich sein, Territorien zu erobern, eine Regierung zu erschaffen und das eigene Gebiet mittels Außenposten stetig zu erweitern. Klar, dass man dann auf andere Spieler trifft und es so Auseinandersetzungen und ganzen Kriegen kommen kann.

Wer sich daran aber nicht beteiligen will, der spielt einfach auf dem PvP-Server und kümmert sich um die Erkundung der Spielwelt und erledigt Quests.

2. Atlas dreht sich um Schiffe und die Crews

Die Onlinewelt des MMOs besteht zum größten Teil aus Wasser. Um von Insel zu Insel zu gelangen, braucht ihr ein Schiff. Doch je nach Größe des Schiffs ist es auch nötig, eine Crew anzuheuern. Das führt zu Teamplay.

Atlas Screenshot 1

So wichtig sind die Schiffe: Schiffe, egal ob kleine Boote oder riesige Galleonen baut ihr selbst. Ihr dürft die Kähne sogar individualisieren, etwa, in dem ihr dem Schiff einen eigenen Namen gebt und die Farbe und Muster der Segel bestimmt.

Mit eurem Boot fahrt ihr dann von Insel zu Insel, was aber nicht ungefährlich ist.

Unterwegs erwarten euch Seeungeheuer, die ihr bekämpfen müsst. Auf dem PvP-Server trefft ihr auf die Schiffe anderer Spieler und es können Seeschlachten entbrennen. Verliert ihr,  darf die gegnerische Mannschaft sogar euer Schiff kapern und es der eigenen Flotte hinzufügen. Damit steht ihr wieder am Anfang und müsst ein neues Boot bauen.

Abhängig von der Größe eures Schiffes ist es wichtig, dass ihr eine Crew zusammenstellt. Ob ihr dabei auf andere Mitspieler oder NPCs ausweicht, ist eure Entscheidung. Es sollten nur genug Personen auf dem Schiff sein, um alle Stationen zu besetzen. Beispielsweise muss jede Kanone betätigt werden und ihr braucht einen Steuermann.

Eine Crew erfordert jede Menge Teamplay, was die Spieler zusammenschweißen sollte. Das macht jede Seefahrt nicht nur spaßig, sondern spannend.

3. Baut euch ein Imperium auf

Die riesige Spielwelt von Atlas lädt dazu ein, erobert zu werden. Eure Aufgabe ist es zudem, Länder für euch zu beanspruchen und dort eine Basis zu errichten, die zum einen als Sitz eurer Regierung dient und zum anderen als Außenposten fungiert, der die Grenzen eures Reiches bestimmt.

atlas-studio-wildcard-sea-fight

So orientiert sich Atlas an ARK: Der Bau von Basen läuft ähnlich ab, wie in ARK: Survival Evolved. Es ist wichtig, dass ihr im Team zusammenarbeitet, um eine große Festung zu errichten, die sich auch verteidigen lässt. Habt ihr eine Festung erbaut, dann nutzt ihr diese als euer Hauptquartier.

Von der Basis aus plant ihr Raubzüge und Eroberungen. Es ist wichtig, dass ihr möglichst viele Spieler in eurer Gilde habt, die alle über eigene Schiffe verfügen. So besitzt ihr mit der Zeit eine große Piraten-Flotte, die ihr aussendet, um verschiedene Aufgaben zu erledigen.

Dazu gehört dann sogar das Erobern neuer Inseln. Um dies zu bewerkstelligen, landet ihr auf dem Eiland und beginnt damit, dort einen Außenposten zu errichten. So wissen andere Spieler, wem die Insel gehört.

Spielt ihr auf dem PvP-Server, dann finden dort Eroberungsschlachten statt. Während dieser Schlachten greifen andere Spieler eure Außenposten und Festungen an, um diese zu vernichten und euch zu vertreiben. Dann beanspruchen die Spieler diese Inseln für sich. So entsteht eine ständiges Spiel um die Macht.

4. Baut keine allzu große Verbindung mit eurem Charakter auf

Ähnlich wie im MMORPG Chronicles of Elyria solltet euch nicht zu sehr an euren Charakter gewöhnen. Denn er wird altern und irgendwann sterben. Dann ist es nötig, einen neuen Charakter zu erschaffen.

Atlas Screenshot 3

So soll die Welt lebendig werden: Die Spielwelt von Atlas soll sich stetig weiterentwickeln. Nicht nur durch die politischen Ereignisse, wie den Aufstieg und Fall von Imperien, sondern auch dadurch, dass Spielfiguren sterben. Euer Charakter altert mit der Zeit und irgendwann stirbt er unweigerlich.

Dies wird euch zunächst dazu zwingen, einen neuen Charakter zu erstellen. Allerdings ist bereits geplant, ein Fortpflanzungs-System einzubauen. Dies bedeutet, dass ihr eine Partnerin oder einen Partner finden müsst, um einen Nachkommen zu zeugen. Stirbt der Held dann, spielt ihr mit dem Nachfahre weiter.

Es ist dann sogar möglich, eure Stats auf euer Kind zu übertragen und im Prinzip einfach weiterzuspielen. Ob es irgendwelche Einschränkungen beim Transfer der Stats gibt, ist momentan allerdings noch nicht klar.

Aber keine Angst, das System wird noch nicht zu Beginn aktiv sein. Das Altern eures Helden ist als ein zukünftiges Update geplant. Seid nur noch zu enttäuscht, dass ihr euren Helden irgendwann verliert, wenn das Altern dann in Atlas eingeführt wird.

5. Lasst eurer Kreativität freien Lauf

Atlas wird Mods unterstützen. Mit diesen ist es möglich, dass ihr eigene Inhalte erstellt oder sogar eure eigenen Welten erschafft. Dazu stellen euch die Entwickler ein Dev Kit zur Verfügung, um eure Ideen umsetzen zu können.

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So viele Freiheiten genießt ihr in Atlas: Mit dem Dev Kit hostet ihr eure eigenen Server und dort dürft ihr Inseln, Kontinente und mehr erschaffen. Die Entwickler möchten euch in eurer Kreativität nicht einschränken.

Beispielsweise soll es möglich sein, Luftschiffe zu erschaffen, mit denen ihr über den Wolken schwebt. Ihr dürft neue Waffen erstellen, darunter Maschinengewehre oder Raketenwerfer. Sogar Panzer sind möglich. Ihr bestimmt, was ihr kreieren möchtet.

Die Entwickler erklären, dass es im Grunde möglich ist, mit dem Dev Kit ein eigenes MMO zu basteln. Ihr seid dabei nicht auf ein Szenario festgelegt. Möchtet ihr ein MMO im Zweiten Weltkrieg bauen oder ein Steampunk-Setting erschaffen? Kein Problem.

Das Dev Kit ist in Atlas integriert und ihr müsst dafür nichts extra bezahlen. Selbst das Hosten von einem eigenen Server soll nach aktuellen Stand kostenlos sein. Damit werden wir wohl eine Menge interessanter Spieler-Inhalte rund um Atlas zu sehen bekommen.

Freut ihr euch schon auf Atlas? Am 21. Dezember geht es los. Dann startet das Piraten-MMO über Steam in die Early-Access-Phase. Die genaue Startzeit findet ihr hier:

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