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Jan. 30, 2019 | 09:26 Uhr

Ein 19-jähriger aus Nizza in Frankreich kam auf die Idee, eine Playstation 4 zum „Obstpreis“ zu kaufen. Doch er wurde erwischt und zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt – allerdings auf Bewährung.

So „kreativ“ die Idee auch war, es handelte sich dabei schlicht um Diebstahl.

Playstation 4 als Obst umetikettiert

Was ist passiert? Vergangenen September holte sich der 19-jährige Adel aus Nizza in einem Supermarkt des Ortes Montbéliard eine Playstation 4 aus dem Regal und wog sie in der Obst- und Gemüseabteilung.

Anschließend klebte er den Preis, den die Waage ausspuckte, auf die Verpackung und ging damit zur Selbstbedienungs-Kasse. Dort bezahlte er die rund 9 Euro und ging aus dem Laden.

Niemand hielt ihn an jenem Tag auf.

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Der Trick funktionierte nur ein mal

Wie wurde er geschnappt? Adel wollte die PS4 nicht für sich selbst benutzen, um etwa die coole PS4-MMORPGs zu spielen, sondern verkaufte sie für 100 Dollar weiter. Angeblich, um sich damit ein Zugticket zurück nach Nizza leisten zu können, wie er später angab.

Als er den „Coup“ am nächsten Tag aber wieder versuchte, wurde er dabei erwischt und vor Ort von der Polizei festgenommen.

Was geschieht jetzt? Adel wurde wegen Diebstahls angezeigt und sollte vergangene Woche vor Gericht in Montbéliard erscheinen, was er aber nicht tat. Er kam nicht zu seiner eigenen Verhandlung.

Daraufhin verhängte der Richte eine Bewährungsstrafe von vier Monaten. Er darf nun 5 Jahre lang nicht mehr straffällig werden, sonst muss er ins Gefängnis

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