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Feb. 25, 2019 | 15:34 Uhr

Das Pokémon GO von einigen Spielern zu ernst genommen wird, beweist ein japanischer Trainer. Ihm wird vorgeworfen, dass er einen Polizisten geschlagen hat, nur weil dieser ihm beim Spielen behinderte.

In der Stadt Matsuyama im Süden von Japan kam es zu einem Angriff auf einen Polizisten, nur weil dieser einen Pokémon-GO-Spieler ansprach. Der Vorfall klingt recht übertrieben, dennoch passierte das Ganze am 23. Februar in diesem Jahr.

Wir erzählen euch die ganze Story zu dem Vorfall und verraten euch, wie es zu dieser Auseinandersetzung kam.

Deshalb griff der Spieler den Polizisten an

Das war der Auslöser: Die Polizei wurde angerufen, weil eine Gruppe von ungefähr 50 Leuten den Gehweg an einer Straße blockierten. Die Polizisten sollten kommen und für Platz sorgen, damit Passanten den Weg nutzen können.

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Pokémon GO begeistert nicht nur bei uns tausende von Spielern.

Als die Polizei ankam, trafen sie aber nur noch auf zwei Spieler, die noch vor Ort waren. Als die Polizisten die Trainer dann baten den Ort zu verlassen, folgte einer der Spieler auch den Anweisungen. Der zweite Spieler wurde aber wütend und holte wohl zum Schlag aus.

Darum schlug der Spieler zu: Nach Aussagen der Polizei brüllte der Spieler noch: „Wegen dir konnte ich es nicht fangen!“

Anscheinend trafen sich die Spieler zu einem Raid auf dem Gehweg und als die Polizei eintraf, hatten die meisten Trainer das Pokémon schon gefangen. Der Schläger gab dann aber der Polizei die Schuld, dass er deswegen das Pokémon nicht fing.

Möglicherweise kämpfte der Spieler gerade gegen ein Palkia.

Das sagt der Spieler dazu: Der Spieler beteuert, dass er nicht die Hand gehoben habe und unschuldig sei. Es bleibt abzuwarten, wie der Fall endgültig ausgeht.

Das sagen andere Spieler dazu: Die Reaktionen von anderen Trainern ist durchweg negativ. Sie haben kein Verständnis dafür, dass man Gewalt anwendet, nur weil man ein Pokémon nicht gefangen hat.

„Anständige Trainer geben sich selbst die Schuld dafür, dass sie Pokémon nicht gefangen haben“, schreibt jemand zu dem Vorfall.

Dieser Rentner macht es richtig. Statt sich über geflohene Pokémon aufzuregen, baut er sich ein Gerät, dass seine zahlreichen Handys hält:

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