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Special
May. 03, 2019 | 11:12 Uhr

Pagan Online kann nun schon einige Wochen in seiner frühen Phase der Existenz verbuchen. Viele Spieler haben es schon angezockt und auch fleißig Rückmeldung gegeben, darunter auch MeinMMO-Autor Benedict. Wir schauen uns an, wie gut Pagan Online nach seinem Release dasteht.

Wie ist der Status von Pagan Online? Seit seinem Release in den Early Access auf Steam am 18. April 2019 hat Pagan Online bereits neue Updates erhalten. Diese sorgen für etwas mehr Balance zwischen den Klassen und beheben Fehler. Laut der Entwickler stehe aber noch immer Co-Op im Fokus der Entwicklung.

Die Bewertungen von Pagan Online sind auf Steam bei momentan 68% positiven Reviews und damit „ausgeglichen“. (Stand: 3. März um 12:15 Uhr) Laut steamcharts haben bis zu 3030 Spieler gleichzeitig Pagan Online gespielt und seit Release spielten durchschnittlich zeitgleich etwa 1300 Spieler.

Auf Twitch scheint Pagan Online derweil noch nicht ganz durchzukommen. Seit dem Early Access streamen durchschnittlich 24 Kanäle das Spiel und mit einer Spitzenzuschauerzahl von etwas unter 30.000 Zuschauern gleichzeitig kommt Pagan Online auf Platz 59 der Top-Spiele auf Twitch.

Pagan Online Twitch via sullygnome Mai 2019
Bildquelle: sullygnome

Das wird gelobt: Das positive Feedback überwiegt das negative noch immer. Die Spieler sind dabei besonders davon begeistert, was es in Pagan Online alles zu tun gibt. Besonders häufig wird gelobt:

  • dass es immer etwas zu tun gibt, wie Charaktere freizuschalten oder zu craften
  • die unterschiedlichen Klassen
  • die Entwicklung und Lokalisation auf Deutsch
  • das Ambiente und die an slawische Mythologie angelehnte Story
  • das Endgame. Einige Spieler mit mittlerweile über 50, teilweise über 100 Stunden Spielzeit, haben noch immer nicht alles gesehen

Generell kommt Pagan Online bei den Fans gut an und sie haben Spaß mit dem, was das Spiel bereits jetzt bietet. Trotz Early Access hat es anscheinend genügend Features, um Spieler zu fesseln. Auch MeinMMO-Autor Benedict schließt sich der Meinung an, dass Pagan Online wirklich Spaß macht, wenn auch immer nur in kurzen Sessions.

Pagan Online Screenshot nach Attentat haufenweise Lukian Sahrds
Viel Loot heizt zum Weiterspielen an.

Das wird kritisiert: Am häufigsten wird Pagan Online von Leuten kritisiert, die nach eigenen Angaben Fans von Diablo, Path of Exile oder Torchlight sind. Sie stört, dass sich Pagan Online so anders spielt und die Anpassungsmöglichkeiten fehlen. Häufig wird sich beschwert über:

  • die feststehenden Skills der Klassen, eigene Builds seien nicht möglich
  • das monotone Gameplay in den einzelnen, „Rift“-artigen Leveln
  • die WASD-Steuerung, die vielen Hack&Slay-Veteranen widerstrebt
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Dazu kommt, dass die Grafik bei vielen Leuten auf Abneigung stößt, da sie nicht dem aktuellen Stand entspricht. Für sie fühlt sich das gesamte Paket an, als wäre Pagan Online ein Mobile-Titel. Und das, obwohl Pagan Online ein Spiel für Leute sein will, die Diablo Immortal hassen.

Pagan Online Anya Vampirdame in der Heldenschmiede
Grafik und Charakterdesign sind nicht jedermanns Sache.

So geht es weiter: Aktuell sind lediglich fünf der bisher geplanten acht Kapitel spielbar und einige Features wie Koop-Gameplay fehlen noch. Diese sollen während der Entwicklung noch kommen, werden aber erst ausgiebig getestet.

Wann konkret neue Inhalte kommen und wann Ihr auch richtig mit Freunden zusammenspielen könnt, steht noch nicht fest.

Pagan Online Screenshot Spieler im Social Hub 2
Das „Pantheon“ als Social-Hub soll wichtiger werden.

Habt Ihr Pagan Online selbst schon angespielt? Wie findet Ihr es?

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