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Feb. 21, 2019 | 08:20 Uhr

Für Guild Wars 2 wurde ein neues Reittier angekündigt, welches nächste Woche seinen Weg ins Spiel finden wird. Fans des Spielmodus Welt gegen Welt sind jedoch unzufrieden mit der Ankündigung. Sie haben mit ganz anderen Neuerungen gerechnet.

Was kommt im neuen Patch? Am Dienstag soll das neue Reittier „Kriegsklaue“ ins Spiel kommen. Es wird spezifisch nur über den Modus Welt gegen Welt erhältlich sein. Es soll frischen Wind in diesen bringen, da dort Reittiere bisher aus Balance-Gründen verboten waren.

Entsprechend wird das Reittier spezifisch für den Modus angepasst und wird langsamer als die bisherigen sein. Außerdem gibt es drei Fertigkeiten, die für den Modus entwickelt wurden:

  1. Battle Maul: Euer Reittier stürzt sich auf den Gegner und verursacht Schaden.
  2. Chain Pull: Die Fertigkeit verursacht spezifisch Schaden an Festungstoren und dient damit als eine Art Belagerungswaffe.
  3. Evade: Eine Ausweich-Fähigkeit, mit der man kurz einen Geschwindigkeitsbonus erhält und Angriffen entgehen kann.

Kann man das Reittier im PvE nutzen? Um das Reittier freizuschalten, wird man zwingend im Welt gegen Welt spielen müssen. Dort wird es vermutlich eine Sammlung vergleichbar mit dem Rollkäfer geben. Außerdem wird man zum Erhalt der Fertigkeiten Welt-Fähigkeiten erlernen müssen.

Trotzdem wird das Reittier auch im PvE nutzbar sein, wie die Webseite MMOGames mitteilte. Jedoch wird man die Fertigkeit „Chain Pull“ gar nicht einsetzen können.

Fans vom Welt gegen Welt haben andere Wünsche

Während die Neuerungen für außenstehende spannend und interessant klingen, sind viele eingefleischte WvW-Spieler unzufrieden mit der Ankündigung. Sie sind frustriert, weil der Fokus der Entwicklung in ihren Augen auf den falschen Inhalten liegt.

Was wollen die WvW-Spieler? Viele WvW-Spieler wünschen sich nämlich keine Neuerungen, sondern Verbesserungen bisheriger Inhalte. In ihren Augen gibt es vor allem drei Probleme mit dem Modus:

  1. Die Balance der Server.
  2. Die Balance der Klassen.
  3. Gründe, für die sich das Siegen lohnt.
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Die Balance der Server: Bei den Servern gibt es seit je her das Problem, dass einige gut mit Spielern ausgestattet sind und zu jeder Tages- und Nachtzeit Leute da sind, die Festungen erobern.

Für dieses Problem haben die Entwickler sogar schon Änderungen angekündigt. Doch das Allianz-System, bei dem sich die Spieler alle 8 Wochen neu zu einer Art Serververbund mischen sollen, lässt jedoch auf sich warten. Mehr als ein Jahr ist die Ankündigung für die Allianzen bereits her.

Rand der Nebel GW2 WvW

Die Balance der Klassen: Das Balance-Problem im Bezug auf die Klassen kennt man aus vielen MMOs. Auch hier reagiert ArenaNet und hat ebenfalls für den Patch am Dienstag Balance-Änderungen angekündigt.

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Gründe, für die sich das Siegen lohnt: Das Ziel in einem Match Welt gegen Welt ist es, die anderen zwei Server zu besiegen. Ein solches Match dauert genau eine Woche an.

Doch einen wirklichen Grund ein Match zu gewinnen, gibt es aktuell nicht. Es gibt keine zusätzlichen Belohnungen oder Anreize dafür. Hier wünschen sich die Spieler lieber Neuerungen, als ein Reittier, das eventuell zu neuen Balance-Problemen führen könnte.

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Es gibt auch positive Stimmen: Trotz all der Kritik gibt es auch WvW-Spieler, die sich positiv äußern. Zum einen handelt es sich bei dieser Neuerung um einen exklusiven Inhalt für den Spielmodus, der neue Leute anlocken könnte.

Zum anderen könnten die Neuerungen viel Spaß bringen. Wichtig für viele Spieler ist jedoch auch hier die Balance. Das Reittier darf nicht zu schnell sein und nicht eine Belagerungswaffe bei den Eroberungen komplett ersetzen können.

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