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Mar. 24, 2019 | 07:00 Uhr

Auf der GDC stellt Google ihre neue Gaming-Plattform Stadia vor. Sie soll das Spielen, Zuschauen und Entwickeln miteinander verbinden und steht wohl in Konkurrenz zur PS4 Pro, der Xbox One X und dem PC. Der Release der Plattform ist noch für 2019 geplant.

Was soll Stadia können? Diese neue Plattform Stadia soll alle Gaming-Plattformen miteinander verbinden. So soll man auf Stadia sowohl selbst spielen können, als auch gleichzeitig Gameplay verfolgen.

Dafür greift Google auf ihre Rechenzentren zu, die auf der ganzen Welt verteilt stehen. So soll quasi jeder Mensch auf der Welt Zugang zu Stadia haben.

Das ist über Google Stadia bekannt

So ist Stadia zugänglich: Die Gaming-Plattform soll über jegliche Kanäle erreichbar sein. Dazu zählen Browsen, Fernseher, Computer und mobile Geräte.

Die Aussage ist: „Die neue Generation von Gaming ist keine Box.“

So soll es funktionieren: Phil Harrison, Mitarbeiter von Google, erklärt bei der Präsentation, dass die Entwickler von Spielen Zugang zu den Rechenzentren von Google bekommen und so ihre Spiele bei Stadia implementieren können.

Der Verbraucher kann dann beispielsweise einen Trailer zu dem Spiel sehen und per Klick auf einen Play-Button direkt Zugang zum Spiel bekommen.

Dies soll ohne Download des Spiels funktionieren.

In der Vorstellung auf der GDC machte Google ein Beispiel mit Assassin’s Creed Odyssey. Dort wurde ein YouTube-Video von dem Spiel gezeigt und innerhalb von Sekunden konnte man selbst in das Spiel starten, nur dank des Play-Buttons.

Es gibt einen Controller: Zusätzlich zu der neuen Gaming-Plattform gibt es auch einen Controller. Dieser soll über WLAN auf das gewünschte Spiel zugreifen.

Stadia-Controller

Es gibt große Partner: Google arbeitet nicht alleine an ihrer Plattform. Damit sie eine hohe Auflösung bietet, wird zusammen mit Epic Games, Unity, Havoc und Crytek gearbeitet.

Zu Beginn ist eine 4K-Auflösung geplant, die aber durch die Zusammenarbeit noch auf eine 8K-Auflösung erweitert werden soll.

Google gründet eigenes Studio: Neue Generation von Games

Eigenes Studio: Dazu baut Google ein eigenes Studio auf, das exklusiv Titel für Stadia entwickelt.

Hier sagt die Leiterin, Jade Raymond, man sei an der Grenze zu einem neuen Zeitalter des Gamings. Jetzt, wo die Datenzentren die Plattform sind, sei die Macht endlos.

Raymond hat vor ihrem Job bei Google für Ubsioft als Producerin an Titeln der „Assasin’s Creed“-Reihe mitgearbeitet.

Es wird Cross-Play geben: Ihr müsst euch bei Stadia nicht auf eine Plattform festlegen. Ihr könnt problemlos zwischen beispielsweise zwischen Browser und Smartphone wechseln. Dies zeigt auch eine Vorführung bei der GDC

Launch von Stadia noch 2019

Wann wird Stadia veröffentlicht? Bislang nannte Google noch kein Launch-Datum. Wenn dies bekannt ist, werden wir es natürlich nachtragen.

Der Launch soll noch 2019 erfolgen: zuerst in USA, Canada, Großbritannien und Europa.

Das steckt hinter der Idee: Google möchte mit ihrer Gaming-Plattform jegliche Barrieren zwischen dem Spielen und dem Zuschauen entfernen, erklärte Sundar Pichai, CEO von Google.

Mit der neuen Generation von Gaming sollten etwa Battle-Royale entstehen, in denen nicht mehr nur hundert Spieler gegeneinander spielen, sondern tausende.

Gibt es einen Haken? Erste Kritiker merken schon an, dass Google nicht darüber gesprochen hat, welche Internet-Leitung man braucht, um Stadia zu verwenden. Das könnte sich als Knackpunkt erweisen.

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