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Mar. 05, 2019 | 14:09 Uhr

Die Story von Fallout 76 hat ein bisher offenes Ende. Einige Spieler sind diesem Ende aber nun auf der Spur und vermuten, dass sie Fallout 76 irgendwie durchspielen können. Sie haben sogar schon einen Plan.

So soll das Ende aussehen: So ganz sicher sind sich die Spieler noch nicht, was genau sie erwarten wird. Sie versprechen sich von ihrem Plan aber, die gefährlichen Brandbestien vollständig aus Appalachia vertreiben zu können.

Der Anstoß zur Aktion ist ein Post auf reddit. Nachdem ein Spieler ein wenig mit anderen Zielen als den beliebten Rift Prime oder das Whitespring Resort für seine Atombomben herumgespielt hat, fiel ihm auf, dass andere Risse geschlossen werden, wenn man sie trifft.

Die Spieler vermuten nun, dass sie sämtliche Risse schließen können. Wenn sie anschließend den Rift Prime bombardieren und die Brandbestienkönigin töten, den aktuellen Endboss von Fallout 76, denken sie, dass etwas besonderes passieren wird.

Fallout 76 Riss vor und nach einer Atombombe
Spieler vermuten, dass sie sämtliche Risse so schließen können. Bildquelle: reddit.

Wie wollen die Spieler das anstellen? Die Fans planen dazu akribisch die „Operation Tourniquet“, zu Deutsch „Druckverband“ oder „Aderklemme.“ Sie haben vor, sich in drei Gruppen aufzuteilen.

Die einzelnen Gruppen kümmern sich dann darum, jeweils eines der Silos für Atomraketen zu aktivieren und der Reihe nach die Risse zu schließen. Außer dem Prime-Riss gibt es bisher acht weitere, bekannte Risse.

Sobald sämtliche Risse geschlossen sind, wollen sie dann den Rift Prime angreifen und die Brandbestienkönigin bezwingen. Der Anklang ist groß und auch, wenn die Operation eine ganze Weile in Anspruch nehmen dürfte, gibt es viele interessierte Helfer.

Fallout 76 Brandbestie Scorchbeast
Eine Brandbestie. Bildquelle: Fallout Wiki.

Was ist der Hintergrund?

Darum geht es in Fallout 76: Der Ersteller des Posts erklärt, warum er überhaupt auf die Idee kam. Fallout 76 erzählt eine Geschichte ohne lebende NPCs, da sämtliche Menschen im Bereich außer den Vault-Bewohnern bereits tot sind.

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Die Geschichte der Haupt-Quest führt durch sämtliche Fraktionen des Spiels und endet damit, dass Spieler der geheimen Enklave beitreten. Zuvor lernen sie jedoch etwas über eine gescheiterte Mission der Stählernen Bruderschaft. Die Bruderschaft hat versucht, die gefährlichen und nervigen Brandbestien auszulöschen.

Aus den Aufzeichnungen der Bruderschaft ergibt sich, dass es nicht reicht, einfach nur die Königin zu töten. Es käme immer wieder eine Neue. Als Ultima Ratio sieht Paladin Taggerdy deswegen, Atomwaffen einzusetzen. Dazu kam die Bruderschaft aber nicht mehr. Diese Aufgabe wollen nun die Spieler übernehmen.

Fallout 76 Brandbestie aus einem Vault-Trailer
Brandbestien waren schon im Trailer von Fallout 76 zu sehen.

Wie geht es danach weiter? Was nach der Geschichte passiert, ist noch ungewiss. Es ist aber gut möglich, dass genau das, was die Spieler gerade machen, der Plan des Spiels sein könnte. Denn es gibt bereits große Pläne für Fallout 76 im Jahre 2019.

Eines der kommenden Features ist der Spielmodus „Nuclear Winter“. Als nuklearen Winter bezeichnet man einen Winter, der dadurch hervorgerufen wird, dass durch Atomwaffen aufgewirbelte Partikel dauerhaft die Atmosphäre beschmutzen und so die Sonne verdecken.

fallout 76 nuke

Was die Spieler gerade vorhaben, wäre genau der richtige Auftakt. Das vermuten auch die Fans.

Dazu kommt, dass für Herbst 2019 weitere Story-Quests geplant sind. Was uns dort erwartet, bleibt aber abzuwarten.

Was denkt Ihr, könnte das die Lösung sein?

Die Idee entstand auch deswegen, weil dem Endgame von Fallout 76 irgendwie ein Ende zu fehlen schien:

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