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Jan. 15, 2019 | 15:30 Uhr

In Elite Dangerous startete vor Kurzem das bis dato größte Community-Event des Spiels. Doch diese Weltraummission sorgte mit ihrem Start dafür, dass zahlreiche Piloten sich stundenlang nicht ins Spiel einloggen konnten.

Das ist passiert: Am 13. Januar stand in Elite Dangerous der Start eines massiven Community-Events an. Fast 12.000 Piloten, unter ihnen auch Entwickler des Spiels, wollten mit Ihren Schiffen zu der riesigen Weltraum-Mission Distant Worlds 2 aufbrechen.

Doch der Start hatte mit anfänglichen Schwierigkeiten zu kämpfen und sorgte dafür, dass sich tausende von Spielern stundenlang nicht ins Spiel einloggen konnten.Elite-Dangerous-2018-03

So lief der Start ab: Um den Start der Weltraum-Expedition angesichts der großen Teilnehmerzahl möglichst reibungslos zu gestalten, war der Aufbruch zum Beagle Point, dem Ziel auf dem Hinweg der Reise am Rande der Galaxis, in mehrere Wellen gestaffelt.

Insgesamt sollten die Weltraum-Entdecker am vergangenen Sonntag in drei Wellen zu jeweils unterschiedlichen Zeiten vom Startpunkt abfliegen. Dafür hatte man die Piloten in Regionen in einem Zeitfenster von 12 Stunden aufgeteilt – angefangen mit Europa, gefolgt von den USA und als letztes Ozeanien.

So sorgte der Start für Probleme: Doch als beim Start der europäischen und gleichzeitig größten Gruppe tausende Piloten zum ersten Hyperraum-Sprung aus dem Start-System ansetzten, gingen die Spiele-Server in die Knie.Elite Dangerous Asp_Star

Eine Überlastung war die Folge, über mehr als zwei Stunden war für zahlreiche Spieler die Expedition erstmal gelaufen. Auch viele, die gar nicht an der Expedition teilnahmen, konnten in dieser Zeit nicht mehr spielen.

So konnten Piloten sich nicht mehr ins offene Spiel (Multiplayer) einloggen. Selbst im Singleplayer konnte Elite Dangerous von vielen nicht gespielt werden, da das Spiel eine permanente Online-Verbindung voraussetzt und die Anmelde-Server überlastet waren.

Waren Probleme vorhersehbar? Zahlreiche Fans hatten dabei mit Server-Problemen gerechnet. Denn beim ehemals größten Massen-Event bei Elite Dangerous hat es im Jahr 2017 ebenfalls schon technische Probleme gegeben – allerdings mit „nur“ knapp 3.000 Teilnehmern. Für viele waren diese Probleme also abzusehen.Elite-Dangerous-squadrons

Wie reagierte Frontier? Die Entwickler bestätigten die Server-Probleme, entschuldigten sich bei der Community und machten sich umgehend auf, die Probleme zu beseitigen. Zwar hat das mehrere Stunden in Anspruch genommen doch bereits zum Start der zweiten Welle aus den USA konnte Frontier für stabile Server sorgen.

So reagierten die Fans: Entgegen so mancher Befürchtungen nahmen die Fans den Server-Crash größtenteils gelassen und sogar mit Humor. In Discord-Servern und Foren herrschte gute Laune und es wurde gewitzelt, dass wohl nur Elite-Spieler ihre Freude daran hätten, das Spiel zum Absturz zu bringen.

Zudem hatte sowieso kaum jemand damit gerechnet, dass die Server dem anfänglichen Ansturm an Hyperraum-Sprüngen standhalten würden.ed dw2 patch

Was hat es mit Distant Worlds 2 überhaupt auf sich? Im Rahmen dieses von der Community organisierten Events wollen die Spieler im Verlauf von 8 Monaten gemeinsam durch die Milchstraße reisen und so die ultimative MMO-Erfahrung für Weltraum-Endecker auf die Beine stellen.

Ziel auf dem Hinweg ist der Beagle Point, eine unter Entdecker-Piloten fast schon legendäre Raumstation am Rande der Galaxis. Dabei werden wöchentlich neue Wegpunkte kommuniziert, die von den Teilnehmern erkundet werden können. An Wochenenden treffen sich die Piloten dann an vordefinierten Sammelpunkten wieder und setzen ihre Reise von dort aus in Richtung Beagle Point fort.

Froniter beteiligt sich ebenfalls an dem riesigen Community-Event. Zum Einen nehmen einige Entwickler selber teil, zum Anderen gibt es spezielle Missionen und Community-Ziele, die Frontier extra für die lange Reise beisteuert.Elite-Dangerous-Thargoniden

Sobald Beagle Point erreicht wurde, geht es wieder zurück, jedoch auf einer anderen Route. Auf der Rückreise will man die nämlich die Route nachfliegen, die das Raumschiff USS Voyager aus Star Trek ebenfalls abgeflogen ist.

Die Reise gilt unter den Fans als spannend und gefährlich. Zahlreiche Teile des Weltalls sind auf der Route unentdeckt. Zudem lauern auch gerne die Thargoiden-Aliens die Spieler unerwartet auf.

Die Expedition wird unter anderem von den Fuel Rats und den Hull Seals begleitet. Die Fuel Rats betanken Spieler, denen in unerforschten und schwer erreichbaren Weiten des Alls der Treibstoff ausgeht. Die frisch gegründeten Hull Seals sind ebenfalls ein Netzwerk aus hilfsbereiten Piloten, die beschädigte Schiffe reparieren können.

von Sven
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