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Dec. 26, 2018 | 09:00 Uhr

Diese drei Singleplayer-Spiele aus 2018 solltet ihr auf jeden Fall noch zocken, wenn ihr die Gelegenheit dazu bekommt.

Das Jahr 2018 nähert sich dem Ende und bei all den „Battle Royale“-Titeln und Neuerungen in den großen MMORPGs wie World of Warcraft kann man schonmal den einen oder anderen Titel aus den Augen verloren haben. Aus diesem Grund präsentiere ich euch hier meine Top 3 der Singleplayer-Spiele aus dem Jahr 2018. Das sind die perfekten Kandidaten, um sich alleine vor Konsole oder PC zu hocken und einfach etwas abzuschalten, um sich von einer anderen Welt verschlingen zu lassen.

Detroit: Become Human

Plattform: PlayStation 4

Genre: Story-basiertes Adventure

Detroit Become Humane Android gun girl

Auf Detroit: Become Human habe ich mich schon seit Jahren gefreut – sogar schon, als das Spiel noch nicht einmal in Entwicklung war. Grund dafür ist eine Tech-Demo, die Quantic Dream damals im Jahr 2012 veröffentlicht hatte, die den Androiden Kara zeigte. Diese Tech-Demo war so beliebt und voller Emotionen, dass im Jahr 2018 daraus endlich das komplette Spiel „Detroit: Become Human“ wurde – nicht weniger als ein Meisterwerk.

Wovon handelt Detroit: Become Human? In der nahen Zukunft hat die Menschheit die künstliche Intelligenz so weit entwickelt, dass Androiden aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Sie dienen als Hausmeister, Service-Kräfte, Bauarbeiter oder aber auch als Beziehungspartner. Für jede Lebenslage gibt es einen Androiden. Doch mit immer besserer künstlicher Intelligenz beginnen einige Droiden aus dem Ruder zu laufen. Sie meinen, Emotionen empfinden zu können und wollen als gleichwertig angesehen werden.Detroit: Become Human™_20180530033516

Wie wird Detroit: Become Human gespielt? Im Wechsel schlüpft der Spieler in die drei Hauptcharaktere und kann deren Story-Verlauf durch eine Vielzahl von Entscheidungen beeinflussen. Das Gameplay besteht aus dem Erforschen der Umgebung, dem Wählen von Dialog-Optionen und einigen Quick-Time-Events in Action-Sequenzen. Das Gameplay als solches ist simpel und dient nur, um die umfangreiche und vielschichtige Handlung zu unterstützen, die ganz klar im Vordergrund des Spiels steht. Wie alle Spiele von Quantic Dream ist auch Detroit: Become Human eher ein „spielbarer Film“ mit großer Entscheidungsfreiheit.Detroit: Become Human™_20180530023539

Was macht Detroit: Become Human so besonders? Anders als viele Zukunftsvisionen ist Detroit: Become Human noch sehr nah an unserer Realität. So fällt es leicht, Parallelen zu entdecken und sich auszumalen, dass das Szenario der Spielwelt nur noch wenige Jahre von der realen Welt entfernt ist.

Hinzu kommt, dass Detroit: Become Human eines der wenigsten Spiele ist, das wirklich auf Konsequenz und Entscheidungen setzt. Wer eine Wahl trifft, der wird auch mit den Konsequenzen konfrontiert und hat nur selten eine „Du kommst aus dem Gefängnis frei“-Karte. Da Detroit nicht endet, wenn ein Charakter stirbt, sondern die Story dann im Zweifelsfall ohne diesen Charakter auskommen muss, entsteht jede Menge Spannung. Denn jede Action-Szene könnte die letzte für einen der drei Protagonisten sein …

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Manche Entscheidungen sind nicht wählbar – etwa weil bestimmte Hinweise nicht gefunden wurden.

Detroit: Become Human eignet sich für: Alle, die gerne ein Spiel mit hohem Wiederspielfaktor haben und auch gerne mit anderen zusammen etwas erleben wollen. Denn Detroit eignet sich auch als Ersatz für Fernsehabende. Oder man trifft Absprachen, dass jeder einen bestimmten Charakter spielt und für diesen entscheidet. Detroit ist eines der wenigen story-basierten Spiele, die auch mit nur einem Gamepad in der Gruppe Spaß machen.

von Cortyn
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