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Feb. 16, 2019 | 10:07 Uhr

Die Destiny-2-Erweiterung Forsaken brachte die Hüter in die Träumende Stadt. Mit dem Fluch der Stadt geht in jeder Woche auch die Geschichte weiter und die NPCs erzählen sie.

Was geht in der Träumenden Stadt vor? Die Träumende Stadt ist der geheime Rückzugsort der Erwachten, der jedoch ein düsteres Geheimnis barg: Im Herzen der Stadt wurde die Ahamkara Riven gefangen gehalten.

Die Hüter wurden ausgeschickt, um Riven zu töten, setzten damit jedoch noch etwas viel Schlimmeres in Gang. Mit dem Tod von Riven wurde die Stadt verflucht und muss nun einen Drei-Wochen-Zyklus durchleben, in dem jede Woche die Korrumpierung durch die Besessenen zunimmt, nur um danach wieder zurückzusetzen.

Wie wird die Geschichte erzählt? Während sich die Geschehnisse in der Stadt jede Woche und zu jedem Zyklus wiederholen, wie etwa in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, wissen die NPCs in der Stadt von dem Fluch und kommentieren ihr Schicksal entsprechend.

Die Charaktere wissen genau, dass sich alles immer und immer wiederholt, jedoch können sie, ihren eigenen Aussagen nach, nicht anders handeln, als in den Wochen zuvor.

Petra Venj etwa war zu Anfang des Fluchs geschockt, dass sich alles in der Träumenden Stadt wiederholt. Mit fortschreitender Zeit sieht sie den Zyklus jedoch als etwas an, aus dem man lernen kann.

Die Korsaren, die man in der Stadt trifft, stehen dem eigenen Hüter misstrauisch gegenüber. Mit der Zeit tauen sie jedoch auf, danken unserem Charakter oder erzählen davon, dass sie darüber nachdenken, die Stadt einfach zu verlassen und dem Fluch zu entfliehen. Einige ihrer Freunde hätten die Träumende Stadt bereits hinter sich gelassen.

Das meiste hat Euch jedoch Amrita über den Fluch zu erzählen. Amrita ist die Korsarin, die verwundet wird, als die Besessenen die Relikte der Erwachten stehlen. Zuerst bittet sie Euch um Hilfe. Beim nächsten Zyklus verrät sich Euch ihren Namen und erzählt, dass der Fluch wie ein Memory-Spiel ist und man gezwungen ist, alles genau zu wiederholen oder man stirbt.

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Beim nächsten Zyklus grüßt sie Euch schon und fragt Euch, warum Ihr den Zyklus immer und immer wieder über Euch ergehen lasst. In einer anderen Woche erzählt sie Euch von ihrer Theorie, dass kleine Abweichungen womöglich den Ausgang des Fluchs beeinflussen könnten.

In einer der letzten Wochen machte sich Amrita sogar über den Fluch lustig:

‚Hilfe, Hilfe, die Schar stiehlt unsere Festplatten. Uhhhh, sie haben mich angeschossen, oh nein.‘ Ich bin eigentlich ein guter Schütze. Ein guter Kämpfer. Ich hätte nicht gedacht, dass die Geschichte sich so an mich erinnern würde.

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Im Destiny-Subreddit hat der Hüter dobby_rams die Dialoge der NPCs in der Stadt über 21 Wochen gesammelt. Ein nettes Detail: Ist der eigene Hüter ein Erwachter, reagieren die Charaktere in der Stadt entsprechend darauf.

Auch die Dialoge des Geists mit der Königin Mara Sov wurden in den letzten Wochen deutlich feindseliger, obwohl der vermutete Höhepunkt am 29. Januar ausblieb.

Woher kommt der Fluch? Wie bei vielen Dingen in der Geschichte von Destiny hat auch hier wieder die verrückte Sippe von Oryx ihre Finger im Spiel: Oryx schlich sich in die Träumende Stadt und korrumpierte die Ahamkara. Nach Oryx‘ Tod übernahm seine Schwester Savathûn die Kontrolle über Riven und handelte einen Deal aus: Rivens Freiheit gegen diesen Fluch, der Savathûn weiter stärkt.

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