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Jul. 28, 2018 | 11:03 Uhr

Das in seiner aktuellen Form enttäuschende Mod-System von Destiny 2 wird mit Forsaken überarbeitet. Nachdem Bungie bereits einige Informationen dazu preisgab, gibt es nun weitere Details. So werden sich die Mods ab September ändern.

In einem exklusiven Artikel des Game Informer gab Bungie im Vorfeld zur Forsaken-Erweiterung neue Details zu den bereits kommunizierten Änderungen am Mod-System preis. Das könnt Ihr ab dem 4. September von den Mods erwarten.Destiny 2 Forsaken 25

So sieht das aktuelle Mod-System in Destiny 2 aus

Der einzige Weg zu Max Power-Level: Aktuell kann man mit Mods nur geringfügige Änderungen an Waffen und Rüstungsteilen bewirken. Ferner bieten legendäre Mods einen kleinen Power-Level-Boost (+5), so dass sie gleichzeitig die einzige Möglichkeit verkörpern, das maximale Power-Level zu erreichen.

Mehr Zwang als Nutzen: Bei vielen Mods merkt man jedoch kaum einen Unterschied. Meistens fühlen sich die Mods in ihrer derzeitigen Form eher wie eine zwingende Level-Voraussetzung und nicht wie eine nützliche und markante Modifikation einer Waffe oder einer Rüstung an.

So verleihen die kinetischen Waffen-Mods der jeweiligen Waffe lediglich einen +5 Power-Level-Boost. Das wird der Bezeichnung Mod einfach nicht gerecht.cerberus-destiny-2

Das ändert sich am Mod-System mit Forsaken

Wollen statt müssen: Mit Release des Herbst-Addons sollen die Mods endlich spürbar nützlich werden, so dass die Hüter die Mods von sich aus ausrüsten wollen und sich nicht einfach nur dazu gezwungen fühlen.

Kein Power-Level mehr: Zum einen werden die Mods in Forsaken keinen Power-Boost mehr bieten. Hüter sollen sich dadurch nicht länger dazu genötigt fühlen, einen Mod einfach nur auszurüsten, um ein wenig im Power-Level zu steigen.

Keine blauen Mods: Mit dem Launch von Forsaken wird es nur legendäre Mods geben. Die Möglichkeit, blaue Mods zu kombinieren, um einen legendären zu erhalten, entfällt also.

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Alt gegen Neu: Da die derzeitigen Mods obsolet werden, empfiehlt es sich ferner, nach dem Launch von Forsaken dem Waffenmeister einen Besuch abzustatten. Dieser tauscht dann Eure alten Mods gegen Komponenten, aus denen Ihr dann neue Mods herstellen könnt.

Kein Element-Wechsel: Da alle neuen Mods einzigartiger werden sollen, werden Modifikationen für Energie- und Power-Waffen nicht länger das Element des jeweiligen Schießeisens wechseln können.Destiny perks

Das neue System bringt einen Hauch mehr Individualisierung

Sofort spürbar: Die neuen Mods werden sich weniger um eine Reduzierung der Cooldowns drehen, sondern viel mehr Effekte mit sich bringen, die man sofort spürt.

Die Veränderungen bringen einen Hauch von RPG in Destiny 2, wenn die Spieler mehr Möglichkeiten haben, ihren Charakter fein auf ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Als Beispiel nannte man:

  • Icarus Grip: verbessert die Präzision der Waffe in der Luft
  • Radar Tuner: verringert die Zeit, bis das Radar wieder sichtbar wird, nachdem Ihr das Visier der Waffe genutzt habt
  • Targeting Adjuster: bessere Zielerfassung für die jeweilige Waffe

Solche Boni sollen die Mods bedeutungsvoller machen. Sie sollen dem Spieler das Gefühl geben, einer bereits bevorzugten Waffe einen noch persönlicheren Touch zu verleihen, etwas wirklich eigenes zu erschaffen. Dafür werden sie jedoch auch schwerer erhältlich sein.

Destiny 2 Forsaken 16

Besondere Raid-Mods: Die Änderungen sollen auch für Raid-Waffen greifen. Diese werden zwar ebenfalls dieses Mod-System nutzen, jedoch auch auf einen Pool aus einzigartigen Raid-Mods zurückgreifen können.

Zum Start der Forsaken-Erweterung werden die Raid-Mods spezifisch auf den neuen Raid zugeschnitten sein. Doch für die weitere Zukunft spielt Bungie mit dem Gedanken, auch besondere, universell einsetzbare Raid-Mods hinzuzufügen.

Was haltet Ihr von diesen angekündigten Änderungen am Mod-System? Könnt Ihr Euch damit anfreunden oder gibt es eine andere Mechanik, die Ihr besonders gerne gesehen hättet?

von Sven
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