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Jan. 27, 2019 | 15:00 Uhr

Im Zuge der anstehenden Änderungen an der Sanbox und des umfangreichen Waffen-Tunings wird bei Destiny 2 auch ein beliebter Perk bei Granatenwerfern generft. Und kaum einer versteht warum.

Was ist passiert? Im aktuellen „This Week at Bungie“-Blog haben die Entwickler weitere Einblicke in die kommenden Sandbox-Änderungen gewährt, die mit dem massiven Update 2.1.4 am Dienstag, den 29. Januar, Einzug ins Spiel halten werden.

Wie nun bekannt wurde, werden auch Anpassungen an den Grantenwerfern vorgenommen. Dabei wird diese Waffengattung generell gebufft. Doch ein beliebter Perk wird so generft, dass er fast komplett seine Existenzberechtigung verliert.

Was genau ändert sich bei Granatenwerfern? Generell werden Granatenwerfer-Projektile verbessert, damit sie sich bei direkten Treffern konsistenter anfühlen. Zudem werden die Munitionsreserven für Granatenwerfer mit Spezialmunition vergrößert. Außerdem gibt’s für Granatenwerfer mit Spezial-Munition mehr Munition beim Spawn im PvE.Destiny-2-fighting-lion

Im gleichen Zuge werden die Näherungsgranaten abgeschwächt. Diese können jetzt nicht mehr direkt einschlagen – also keinen direkten Treffer landen.

Was bedeutet dieser Nerf für die Spieler? In der Praxis bedeutet das, dass Näherungsgranaten bei Granatenwerfern mit Spezial-Munition nicht mehr mit einem Treffer im Schmelztiegel töten können. Im PvP wird zumindest dieser Perk somit im Prinzip nutzlos.

Darüber wird nun diskutiert: Auch wenn Granatenwerfer mit einigen Ausnahmen aktuell nicht zur beliebtesten Waffengattung im PvP gehören, so wird dieser Perk oft und gerne von Granatenwerfer-Liebhabern genutzt.

Doch auch, wenn sich für so manch einen Hüter damit leichter Kills erzielen lassen – kaum jemand sieht die Näherungsgranaten aktuell als Problem im PvP an. Sie gelten alles andere als overpowered. Umso größer war die Verwunderung der Spieler.

d2 granatenwerfer

Quelle: GameRant

Nun beschweren sich zahlreiche Fans, Bungie hätte diese Granatenwerfer komplett grundlos in Grund und Boden generft. Sie werden mit dem kommenden Update so gut wie nutzlos. Und das, obwohl niemand auch nur ansatzweise nach einem Nerf gefragt hat.

Besonders angesichts der Tatsache, dass kontroverse Ausrüstungsteile wie beispielsweise die Einäugige Maske des Titanen trotz lautstarker Debatten unangetastet bleiben, stößt dieser Nerf einigen Spielern bitter auf.

Einige Hüter versuchen dabei zumindest zu beschwichtigen, dass diese Art der Granatenwerfer an sich nicht komplett nutzlos wird. Denn vielmehr sei es nur der Näherungsgranaten-Perk, der nun demnächst komplett überflüssig wird.

Man könnte auch andere Perks wie Spitzgranaten wählen, mit denen diese Werfer im PvP immer noch mit einem Schuss im Falle eines Volltreffers töten könnten. Doch den Nerf nachvollziehen können auch diese Spieler nicht so wirklich.

So haben die Granatenwerfer in den Augen zahlreicher Spieler nun einfach einen nützlichen Perk weniger im PvP – ohne jeglichen ersichtlichen Grund.Destiny 2 spitzenwaffen season 5

Das ändert sich noch bei der Sandbox: Neben den Granatenwerfern, bekommen auch einige andere Waffen Nerfs und Buffs spendiert. Zudem ändert Bungie zahlreiche Super der einzelnen Hüter-Klassen. Mehr dazu erfahrt Ihr hier:

Übrigens, am Dienstag startet mit dem Update 2.1.4 auch die Quest für die exotische Handfeuerwaffe „Das letzte Wort“:

Was haltet Ihr von dem Nerf der Näherungsgranaten? Hat Bungie da absolut grundlos gehandelt?

von Sven
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