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May. 04, 2019 | 12:18 Uhr

Das neue Call of Duty 2019 wird wohl Modern Warfare 4. Wir wissen noch nicht viel über das Spiel, aber es klingt immer mehr so, als geht es Richtung „Games as a service“, also eine Art Light-MMO wie GTA 5 Online oder Destiny. Vielleicht sogar mit einer Open World?

Das sind die neuen Statements zu Call of Duty 2019: Beim Quartalsbericht von Activision Blizzard gab es weitere Hinweise auf das neue Call of Duty 2019, das wohl Modern Warfare 4 wird.

Der Chief Operating Officer und Präsident von Activision Blizzard, Coddy Johnson, hat sich zum neuen Spiel geäußert:

  • das große Ziel ist es, die Kern-Spielerschaft über das Launch-Quartal zu halten – hier hätte man schon Fortschritte bei Black Ops 4 erzielt, das deutlich länger gespielt worden sei als WWII ein Jahr zuvor
  • man wird für das neue Call of Duty weiterhin neue Inhalte, Modi und Events bringen – aber man will noch mehr tun als bei Black Ops 4
  • das Call of Duty-Team sei hart an der Arbeit für den großen Herbst-Release
  • die Begeisterung sei bei ganz Activision Blizzard unheimlich hoch für das Spiel
  • man glaubt, dass der Launch und der „Post-Launch“-Content des neuen Call of Duty eine „Game Changing experience“ für die Spieler werden

Das Spiel soll noch bis zum Juni 2019 offiziell vorgestellt werden. Dann solle jeder auch verstehen, warum Activision Blizzard schon so große Stücke auf das neue Spiel von Infinity Ward hält.

call-of-duty-infinite

Das ist die große Frage: Die Frage ist, was Activision Blizzard da als großen Paukenschlag plant, der die Leute sofort überzeugen soll.

Der Fokus im Statement liegt darauf, dass Activision Blizzard mehr und häufiger neue Inhalte zu Call of Duty 2019 bringen möchte.

Offenbar will man mehr als „Inhalte, Modi und Events“ bringen: Die Frage stellt sich, was dann noch übrig bleibt?

Zumal Gerüchte aufkamen, dass Call of Duty 2019 ohne Battle-Royale-Modus und ohne Zombies kommt.

Was soll da also die große Überraschung sein?

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Das wissen wir noch: Diese neuen Statements geht einher mit einer Ankündigung aus dem Februar 2019, man wolle eine „große und sich weit ausdehnende Multiplayer-Welt“ bieten.

Was genau mit dieser großen Welt gemeint ist, scheint im Moment noch offen. Auf reddit wurde schon diskutiert, dass es in Richtung „Open World“ gehen könnte.

Das spricht für die Games-as-a-service-Idee: Wenn eine „große Multiplayer-Welt“ mit der Ankündigungen zusammentrifft, das Spiel nach dem Launch stärker zu unterstützen, sind wir schon bei den Grund-Ideen, die hinter Spielen wie GTA 5 Online, Destiny oder The Division 2 stecken.

Eine große Welt, die Schritt für Schritt mit mehr Content versorgt und erweitert wird. So ein „Modus“ wäre ein groß Ding für Call of Duty und da Tam-Tam wert, das Activision Blizzard schon veranstaltet.

Es würde auch erklären, warum man bei Call of Duty 2019 von einem so ambitionierten Spiel spricht.

Eine andere Möglichkeit wäre ein großer Modus, der mit der Zeit dann erheblich verändert und abgewandelt wird, der aber eher eine XXL-Version eines bestehenden Modus ist.

Call of duty black ops 4 beta 2

Die Erwartungshaltung für das neue Call of Duty scheint jedenfalls zu steigen.

Nachdem Activision Blizzard mit Destiny eine Franchise im Bereich „Games as a service“ verloren hat, könnten sie versucht sein, in diese Lücke vorzustoßen.

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von Schuhmann
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