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Feb. 23, 2019 | 12:30 Uhr

Für The Elder Scrolls Online gibt es im neuen DLC Wrathstone zwei Dungeons. Wir haben das Frostgewölbe mit den Entwicklern erkundet und einen besonders coolen finalen Bosskampf erlebt.

Was ist das Wrathstone DLC? Das neue DLC Wrathstone erzählt mit zwei neuen Dungeons die Vorgeschichte der Saison des Drachens. Ihr müsst die beiden Hälften der Grollstein-Tafel in den Dungeons Malatar und dem Frostgewölbe finden.

Malatar ist Oblivion-Fans sicherlich noch ein Begriff. Das Frostgewölbe hingegen bietet einen abgedrehten Endkampf, den wir mit den Entwicklern von Zenimax, darunter Dungeon Lead Mike Finnigan und Creative Rich Lambert, bestreiten durften.

Das Frostgewölbe: Dwemer und Goblins

Zu Beginn des Frostgewölbes begegnen uns Horden von Goblins. Die sehen anders aus, als die üblichen Vertreter ihres Volks. Sie sind größer und stärker. Außerdem haben sie eigene neue Modelle bekommen.

Aber warum sind die Goblins hier und warum sind sie so aggressiv? Ein Entwickler antwortete uns süffisant: „Die haben schon lange Streit mit den Dwemern. Du weißt ja wie das ist: Die Dwemer hatten mal eine Grillparty und die Goblins waren nicht eingeladen…“

Gut, in Wahrheit hausen die Gobbos wohl schon lange in Unkenntnis des Grollsteins in den Höhlen vor dem Gewölbe und versperren uns den Weg zur Tafel. Daher sind die ersten Bosse auch diverse Goblins und ein Troll, der sich mit Dwemer-Konstrukt-Teilen gepanzert hat.

Das sind die ersten Bosse: Der Troll haut massiv rein, aber ist noch recht leicht zu schlagen. Der Goblin Häuptling ist schon ein anderes Kaliber: Er nutzt viele Flächeneffekte und kann so schnell Gruppenmitglieder ausschalten.

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Der Troll war noch der leichteste Boss …

Der Goblin-Schamane, der als nächster Boss kommt, ist noch schwerer. Eine Sekunde nach Kampfbeginn, ich wollte nur noch einen Screenshot machen, liege ich schon am Boden und die Entwickler lachen. Zum Glück hatten wir genug Seelensteine dabei, denn ich sollte noch öfter den Staub küssen…

Die innere Kammer

Nach den Goblins nutzen wir ein gewaltiges Dwemer-Konstrukt, das uns den Weg in die inneren Kammern der alten Ruine der Steampunk-Elfen freisprengt.

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Mit dieser Maschine sprengen wir den Weg frei.

Das ist die Bossmechanik vom Laser-Zenturio: Dort fängt der Spaß dann erst richtig an. Ein Boss ist beispielsweise ein gewaltiger Dwemer-Zenturio. Der nutzt ein Schild, das ihn unverwundbar macht und Laserstrahlen, die durch den Raum fegen und nur das Schild auslassen.

Wir müssen uns also dahinter verstecken und schnell die Position wechseln, denn der Laser kommt gleich darauf von der anderen Seite zurück.

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Niemals den Schild angreifen!

Das Schild darf man übrigens nicht anrühren. Ich mache es trotzdem und zack, 20.000 Schaden und ein sofortiger Tod sind die Folge. „Warum hast du denn den Schild angegriffen?“ fragt einer meiner Teamgefährten vorwurfsvoll.

Da meine Kameraden weitaus besser sind, liegt der Zenturio schließlich als Schrotthaufen am Boden.

Ich frage vorsichtig „War das der Endboss?“ und ernte Gelächter. Nein, den Endboss werde ich erkennen, wenn er da ist.

Der Endkampf: Uhrwerk-Ratte gegen Kampfmaschine

Das ist der coole Endbosskampf: Und die Entwickler sollten Recht behalten. Denn am Ende des Dungeons wird vor unseren Augen der finale Wächter der Grollstein-Tafel zusammenmontiert. Es ist ein riesiges Dwemer-Konstrukt, das mit Flammenwerfern und Häcksel-Klingen massiv Schaden raushaut.

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Der Endboss ist wirklich mal groß!

Erst gilt es, die Arme des Monstrums abzusprengen. Dann baut sich das Teil aber langsam wieder zusammen und verschießt Flammen aus seinen Öffnungen. Doch hier kommt unsere Geheimwaffe zum Einsatz: Das Skeevaton.

Das ist eigentlich eine mechanische Ratte mit einem aufziehbaren Uhrwerk-Antrieb. Solche Viecher waren schon in der Uhrwerkstadt zu finden und es gibt sie auch als Pets.

Hier allerdings steuern wir die Skeevatons und bugsieren die in einem Minigame ins Innere des Bosses. Dort müssen wir uns mit Flammenfallen herumschlagen und gezielt Komponenten des Bosses überladen und sabotieren.

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Als Uhrwerkratte setzen wir dem Konstrukt von innen her zu.

Schaffen wir dies schnell genug, können wir den Boss weiter bekämpfen. Nach einigen langen und qualvollen Minuten und einigen Toden meinerseits zerbirst der Boss dann endlich.

Der Weg zur Grollstein-Tafel ist endlich frei. Die Tafel liegt unheilvoll vor mir und ich frage mich laut „Die Dwemer haben sehr viel Aufwand betrieben, um diese Tafel zu schützen. Sollten wir sie wirklich bergen?“

Was am Ende passiert, ist dank dem Cinematic-Trailer zu Elsweyr schon bekannt. Es bleibt aber spannend, wie die Story um die Drachen, Elsweyr und den Grollstein weitergeht.

Wrathstone erscheint als kostenpflichtiges DLC am 25. Februar für PC und am 12. März für PlayStation 4 und Xbox One.

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