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May. 01, 2019 | 18:47 Uhr

Gearbox zeigte auf einem Event erstmalig Gameplay von Borderlands 3. Unsere Autorin Leya konnte insgesamt 3 Stunden den neuen Loot-Shooter von Gearbox spielen. Sie findet: Das ist Borderlands 2, nur in extremer und besser.

Was ist das für ein Event? Gearbox lud am 30. April verschiedene Vertreter der Medien nach Los Angeles ein, um Borderlands 3 erstmalig zu testen. Mit dabei war ich, die Leya für MeinMMO, und Maurice Weber für unsere Schwesternseite GameStar.de. Heute, am 1. Mai, ist noch ein Stream-Event, in dem wir Euch auf unserem Twitch-Kanal MAX live Gameplay zeigen.

Wann ist Release? Borderlands 3 wird am 13. September 2019 veröffentlicht.

Wie lange und was konnten wir spielen? Insgesamt spielte ich 3 Stunden. Es standen uns zwei Charaktere zur Auswahl zum testen: Amara und Zane.

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In der Demo konnten wir ein Stück von einer der ersten Quests spielen und befanden uns etwas weiter im Anfang. Die ersten Skills konnten freigeschaltet werden und uns stand schon ein gutes Equipment zur Verfügung, um direkt ordentlich losballern zu können.

Unser erster Eindruck im Video mit Gameplay

Was ist das für ein Video? Der GameStar-Video-Redakteur Christian Fritz Schneider hat Maurice und mich interviewt, direkt nachdem wir Borderlands 3 spielten.

Wir beschreiben unseren ersten Eindruck und ihr bekommt frisch aufgenommenes Gameplay Material zu sehen. Gespielt wurde auf PC mit einem Xbox-Controller.

Unter dem Video findet Ihr noch ein persönliches Fazit.

Das fühlt sich an wie Borderlands 2 – Aber in extremer

Das ist mein Bezug zu Borderlands: Die Franchise gehört zu meinen großen Lieblingen. Ich spielte jeden Borderlands-Titel und habe in Borderlands 2 einige 100 Stunden verbracht.

Ich fühle mich in Pandora zu Hause und das Gefühl konnte mir auch Borderlands 3 geben. Das Herz von Borderlands ist geblieben und Gearbox verzichtet darauf, irgendwas extrem an der Formel zu ändern.

Borderlands 3 behält, wie gewohnt:

  • den schwarzen, absurden Humor
  • die Absurdität
  • das MMO-Shooter-Gefühl durch Coop-Fokus und spaßiger Loot-Grind-Spirale
  • die liebevoll gestalteten Charaktere und Spielwelt
  • Waffen, Waffen und nochmal Waffen
Der grüne Gegner auf den hier geschossen wird, gehört zu den stärkeren und hat mir ganz schön den Hintern versohlt!

Das macht Borderlands 3 extremer als die Vorgänger: Das Spiel wird insgesamt größer, bunter und sogar blutiger. Die gesamte Atmosphäre geht jetzt in eine stärkere Cyberpunk-Richtung und vieles ist in schrille Neon-Farben getaucht.

Es könnte sein, dass mir Borderlands 3 blutiger vorkommt, da sich die Grafik um einiges verbessert hat. Detailliert kann ich nun beobachten, wie Köpfe explodieren oder ein NPC aus einem Tier-Kadaver kriecht und direkt eine fette Blutpfütze mitnimmt.

  • Es gibt mehrere Planeten, die wir in einem Raumschiff bereisen, das auch unsere Heimatbasis ist. Erstmalig verlassen wir Pandora.
  • Es gibt insgesamt viel mehr Waffen und Bosse, mit denen gekämpft wird. Wie viele im Detail, wurde noch nicht verraten.
  • Die Waffen können individuelle Upgrades erhalten.
  • Die Endgegner sind jetzt zu zweit und haben einen kompletten Kult unter sich: Die Calypso-Zwillinge Tyreen und Troy. Tyreen saugt direkt mal Lebensenergie aus ihren Gegnern und möchte das auch mit Kammer-Monstern tun.
Kein Borderlands ohne Psychos als Gegner!

Das hat mir besonders gefallen: Während des Spielens musste ich oft lachen und habe mich einfach gefreut, dass der dunkle und absurde Humor seinen Weg zurück zu Borderands 3 geschafft hat.

Es sind die kleinen Momente, wenn mich einer der NPCs auf eine super wichtige Missionen schickt, um ihr Kaffee zu holen, da sie sonst zu schlecht gelaunt ist, um zu kämpfen. Wenn ich beim Kaffee ankomme, erwartet mich schon ein Roboter mit einem Schnurrbart und einer Idelogie zu ökologischem Kaffee, die authentischer ein Hipster-Bartender nicht rüber hätte bringen können. In solchen Momenten liebe ich Borderlands 3 direkt, denn es steckt auch viel Liebe in diesen Details.

Dieser Roboter weiß, wovon er spricht, wenn es um ökologisch wertvoll angebauten Kaffee geht. Das verrät schon sein Schnurrbart

Das Gameplay fühlt sich großartig an! Es macht einfach Spaß, mit der Brawler-Sirene Amara herumzurennen und Gegner mit ihren starken Armen zu verprügeln. Das Blut spritzt, alles explodiert in einem fulminanten Feuerwerk, das macht einfach Laune.

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Das macht mir noch Sorgen: Es ist cool, dass es jetzt mehr Planeten zu entdecken gibt. Ich frage mich aber, wie das im Detail aussehen wird. Gibt es eine Linie der man folgt oder zersplittert sich alles zu sehr über die Planeten? Wie sieht es mit Ladebildschirmen aus? Von Raumschiff zu Planet und zurück? Diese Sorge teilten auch andere Tester, mit denen ich mich unterhielt, denn das ist nicht eindeutig.

Der erste Boss, gegen den ich kämpfte, ein fliegendes Gehirn, war etwas fade. Es gibt kleinere Gegner in der Demo, die spannendere Mechaniken haben als Gigamind, der Boss-Gegner. Leider wurde uns noch nicht viel über weitere Bosse verraten und es handelt sich hier um einen der ersten Gegner. Hier warte ich also noch beruhigt ab.

FL4K ist noch genauso ein Geheimnis wie die späteren Bosse in Borderlands 3 – Er konnte nicht gespielt werden.

Die Prognosen stehen gut: Bisher bin ich mir sicher, dass Borderlands 3 ein Hit werden könnte, der Fans und Neulinge gleichermaßen anzieht. Das Genre des Loot-Shooters ist spätestens seit Destiny 1 etabliert und beliebt – auch, wenn Borderlands hier eigentlich die Mutter ist.

  • die Story wirkt vielversprechend
  • es stecken liebenswerte NPCs drin
  • das Gameplay mit Charakteren und Waffen macht Spaß
  • es sieht gut aus, wenn man den Shading-Cell-Style mag
  • es sind bereits 4 DLCs in Planung, was für die Langlebigkeit spricht
  • die Komfort-Verbesserungen und Modernisierungen sind gut durchdacht
  • Im Release-Fenster (13. September) gibt es sonst keine anderen großen Veröffentlichungen.
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