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Jan. 01, 2019 | 07:15 Uhr

In 2019 erwarten uns wieder jede Menge Spieletitel, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen. Der Release von Anthem im Februar kann dabei gar nicht früh genug kommen, meint Micha.

Am Ende des Jahres kann man schon einmal einen Blick über den Tellerrand wagen und sich auf die kommenden Spiele freuen. Einige Titel haben da bereits mein Interesse geweckt: Far Cry: New Dawn zum Beispiel, das mein geliebtes Far Cry 5 weiterführt. Oder Torchlight Frontiers, nachdem ich noch immer jederzeit für eine Partie Torchlight 2 zu haben bin.

Besonders gespannt bin ich jedoch auf Anthem, mit dem BioWare in das Genre der „MMO-Shooter“ einsteigen will.

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Warum Anthem?

Anthem hatte ich seit der Ankündigung zwar auf dem Schirm, es war für mich aber mehr ein Spiel der Art „können wir uns mal anschauen, wenn es da ist“.

Ich habe mich schon immer gerne in BioWare-Spielen herumgetrieben und unzählige Male die Welten in Knights of the Old Republic, Mass Effect oder Dragon Age gerettet.

Nachdem mir meine letzten Ausflüge in Mass Effect 3, Dragon Age Inquisition und Mass Effect Andromeda jedoch weniger zusagten, bin ich froh, dass sich BioWare mal wieder in einem ganz neuen Setting austobt.

Mass Effect Andromeda Ryder 106

Konnte Micha nicht überzeugen: Ryder in Mass Effect Andromeda

Zudem nehme ich an Shootern beinahe alles mit, was kommt. Ein Shooter in einer Shared-World, in der ich zusammen mit Freunden auf Erkundungsreise gehen kann, ist da sogar noch besser.

Überzeugendes Argument: Der Loot

Nachdem wir bei MeinMMO schon länger über Anthem berichten, beginnt sich die Vorstellung für das Spiel nach einer runden Sache anzuhören: Eine große, neue Welt, in der die Spieler in verschiedenen Anzügen – den Javelins – rennen, fliegen, tauchen und schweben können. Eine eigene Story mit einem Charakter, der auch sprechen kann. Schön, schön.

Meine Ohren spitzten sich jedoch erst, als die Entwickler über das Lootsystem sprachen. Das soll nämlich eher Diablo ähneln, als dem ewigen Vergleich Destiny.

Man sammelt in Anthem verschiedene Ausrüstungsteile für seinen Anzug oder erhält Waffen, die in unterschiedlichen Seltenheitsgraden daherkommen können. Zudem haben die Items zufällige Boni, so dass auch zwei Waffen mit dem gleichen Namen Unterschiede aufweisen können.

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Komponenten haben verschiedene Boni

Wie aufregend so eine Jagd nach immer besserer Ausrüstung ist, kenne ich vor allem aus Diablo 3. Wenn mich die Lust packt, streife ich stundenlang durch Sanktuario, erledige Dungeon um Dungeon, nur für die Chance auf ein Item, welches vielleicht minimal besser ist als das, was ich schon besitze.

Dieses System auf einen MMO-Shooter zu übertragen, könnte Anthem noch mehr Würze verleihen. Die Entwickler müssen nur den Spagat zwischen aufregender Item-Jagd und langwierigen Grind hinbekommen.

Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen und vertreibe mir die Zeit bis zum 22. Februar mit der Frage, ob mir die Jagd nach dem Loot reicht oder ob ich vielleicht doch noch auf einen PvP-Modus in Anthem hoffe.

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